Lego Technik – nicht nur was für Kids

Lego
Plastic Building Blocks:
© Nenov Brothers – Fotolia.com
An dieser Stelle würde sicherlich gerne mein Sohn etwas zu seinem neuen Spielzeug erzählen, doch dazu ist er ein wenig zu jung. Also habe ich als Vater diesen Part übernommen und möchte etwas über das Weihnachtsgeschenk berichten, dass das Christkind meinem Sohn brachte. Mein Sohn ist 11 Jahr alt und ein begeisterter Fan der High Tech Produkte aus dem Hause Lego. Im letzten Jahr hatte er zu Weihnachten den 4X4 Offroader bekommen. Noch am Heiligen Abend setzten wir uns gemeinsam hin, um das imposant wirkende Gefährt zusammen zu bauen. Aus den 1225 Einzelteilen sollte nun ein Fahrzeug entstehen, das einen besonderen Spielspaß ergeben würde. Wir verschafften uns den entsprechenden Platz und legten los. Auch meine Frau gesellte sich nun interessiert hinzu, so dass wir als Trio gemeinsam ans Werk gehen konnten.

Der spannende Beginn

Wir waren schon gespannt, was uns so erwarten würde, denn das letzte Mal, dass ich persönlich mich mit der Lego Technik auseinandergesetzt hatte, liegt schon einige Jahre zurück. Ich erlebte also eine Renaissance. Der dänische Hersteller hat die über 1200 Teile in zahlreiche kleine Tütchen ordentlich nummeriert verpackt und dazu eine recht umfangreiche aber durchaus verständliche erscheinende Bauanleitung mitgeliefert. Der erste Hinweis bestand darin, dass wir nur die gleich lautenden Nummer aus den Tüten zeitgleich für den Bau verwenden sollten und das in chronologischer Reihenfolge. Ansonsten bestand die Beschreibung aus klaren und selbst erklärenden Symbolen und Bildern, was für uns einen klaren Vorteil darstellte. So konnten wird uns erheblich besser orientieren, als die einzelnen Bauabschnitte permanent nachlesen zu müssen.
Nachdem wir die Tüten mit der Nummer eins geleert hatten, lag vor uns eine Menge an Einzelteilen in den unterschiedlichsten Farben, die wir nun zu einer Einheit zusammen basteln mussten.

Die Zeit verging wie im Flug

Nach etwa fünf Stunden Bauzeit hatten wir den ersten Bauabschnitt erreicht. Aufgrund der eindeutigen Beschreibung und selbst erklärenden Grafiken hatten wir drei keine sonderlichen Probleme, das Gefährt ordnungsgemäß zusammen zu bauen. Hierbei erleichterten uns die Nummerierungen und die unterschiedlichen farblichen Steinchen die Arbeit enorm, so dass wir alles passgenau einbauen konnten. Das Chassis mit den überdimensionalen Reifen und der zu verbauenden Elektronik war schon mal geschafft. Und zu unserer Freude passte wirklich alles zusammen, kein Teil aus diesem Satz lag mehr vor uns. Wir waren froh und auch ein wenig stolz zugleich. Schließlich baute man ja nicht täglich ein solches Teil zusammen. Nach der Fertigstellung dieses Abschnittes sahen wir verwundert auf die Uhr – die Zeit ist tatsächlich wie im Flug vergangen. Wir schauten uns an – dann übernahm mein Sohn das Kommando und sagte: „Denkt nicht mal dran. Wir machen weiter“.
Und weiter ging’s. Aus den verbliebenen Einzelteilen setzten wir nun die Karosse zusammen. Dieses ging uns als erprobte „Schrauber“ mittlerweile erheblich schneller von der Hand. In Teamwork waren wir nach zwei weiteren Stunden fertig. Nun stand das vollständig erschaffene Modell des 4×4 Offroaders vor uns. Jubelnd, wie die Techniker in der Formel 1, lagen wir uns in den Armen.

Die erste Fahrt mit unserem Lego Offroader

Jetzt musste das Gefährt nur noch funktionieren. Die sechs Batterien waren bereits unter dem Fahrersitz eingebaut, die Infrarot Fernsteuerung startklar. Auf Knopfdruck setzte sich unser Offroader gemächlich in Bewegung. Die Kissen und Pantoffel, die wir als Hindernisse auf dem Teppich drapiert hatten, waren absolut kein Hindernis für das Fahrzeug. Mühelos bewältige er die Passagen und ließ sich dabei extrem gut steuern. Ich kann nur sagen, dass nicht nur mein Sohn einen Riesenspaß daran hatte. Als er endlich zu Bett gegangen war, machte ich mich heimlich daran, mir eine Sonderfahrt zu gönnen.

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