Ohne Flugsicherung läuft nichts

Flugsicherung
Flugsicherung: © xy – Fotolia.com
Es ist schon beeindruckend, dass es bei einem solch starken Verkehr im Luftraum zu äußerst wenigen Zwischenfällen, geschweige denn folgenreichen Unfällen kommt. Einen großen Anteil daran haben hier Mensch und Technik. Durch das Zusammenspiel der beiden Komponenten wird nahezu in Perfektion ein sicheres Starten und Landen der Flugzeuge gewährleistet sowie das Überfliegen der entsprechenden Gebiete oder der Aufenthalt in so genannten Warteschleifen. Wenn hier Mensch und Technik versagen und die Koordination nicht funktioniert, muss mit katastrophalen Folgen gerechnet werden. Ohne Flugsicherung läuft nichts. Für mich ist es immer wieder auf`s neue ein Wunder, dass dieses in der Regel ohne größere Probleme abläuft. Ein bemerkenswerter Vorgang, ohne den es die sichere Luftfahrt wohl nicht geben würde.

Mensch und Technik

Die Technik, durch die das hohe Maß an Sicherheit über unseren Gebieten erzeugt wird, wurde von Menschen geschaffen. Ich finde es mehr als erwähnenswert, dass sich mit diesem Thema Experten beschäftigt haben, die dabei, weise vorausschauend, die Kombination Mensch und Technik überblickt haben.
Der gesamte Luftraum in aller Welt wird durch innovative und modernste Radartechnik überwacht. Dadurch können durch die Fluglotsen sowohl die aktuelle Position des Flugzeugs als auch dessen Identität, also Nationalität und Airline, erkannt werden. Die Impulse, die von den Radaranlagen auf die Monitore übersandt werden, dienen den Fluglotsen zudem zur Bestimmung der Geschwindigkeit der Flieger sowie dazu, ob Landeanflüge oder Starts anstehen. Ich finde es durchaus bewundernswert, dass die hoch qualifizierten Mitarbeiter dabei nicht den Überblick verlieren, denn schließlich bewegen sich im Luftraum oftmals ein dutzend Flugzeuge gleichzeitig, die abgefertigt werden wollen. Doch dank der modernsten Flugsicherungssysteme stellt dieses offenbar keine größere Problematik dar.
Der Fortschritt der Technik ist auch auf diesem Gebiet ungebremst. Ergänzend zu den präzisen Radargeräten werden die Piloten und die Fluglotsen bei ihrer schwierigen täglichen Arbeit durch weitere herausragende technische Gerätschaften unterstützt. Denn zudem kommen Kommunikationsanlagen sowie Navigations- und Ortungssysteme zum Einsatz, die für einen optimalen Ablauf sorgen und allen Beteiligten einen perfekten Aufenthalt im Himmel und auch auf der Start- und Landebahn garantieren. Ich finde das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik einfach faszinierend. Man stelle sich einen Monitor vor, auf dem zahllose Punkte blinken, dazu permanenter Funkverkehr, Beobachtung des Radars und Übermittlung neuster Wettermeldungen – und das alles nahezu gleichzeitig, ohne das gravierende schädigende Ereignisse eintreten. Einfach nur genial.

Ein besonderes technisches Verfahren

Die neuesten innovativen Technologien ermöglichen den Einsatz der Satellitentechnik. Hierdurch ist nunmehr möglich, die Position eines Flugzeugs Zentimeter genau zu bestimmen. Dadurch wird es den Piloten ermöglicht, auf unterschiedlichste Art und Weise einen Landeanflug vorzunehmen. Insbesondere bei Stauungen im Luftraum, verursacht durch mehrere Flieger, die sich ebenfalls im Landeanflug befinden oder schlechter bis ungenügender Sicht kommt diese Technik zum Einsatz. Die Satelliten übermitteln die erforderlichen Koordinationsdaten, die gemeinsam mit den Instrumenten für eine sichere Landung oder einen optimalen Start sorgen.
Die Satellitentechnik wird auch künftig eine immer größere Rolle im Bereich des Flugwesens einnehmen, beispielsweise auch bei der Navigation. Ich finde es bemerkenswert, wie hier das Zusammenspiel zwischen High Technologie und menschlichem Verständnis in Einklang gebracht wird. Die neueste Technik ermöglicht es den Piloten, durch eine Flächennavigation eine flexiblere Nutzung des Luftraumes vorzunehmen. Dieses ist gerade im Bereich der Routenplanung von enormer Bedeutung, da sich zeitgleich zahlreiche Flieger über demselben Gebiet aufhalten. Durch die Verwendung dieser Technik werden entsprechende Risiken wie beispielsweise Kollisionen gemindert. Alles in allem mehr als beeindruckend, was Technik und Mensch bewirken können.

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